Optische Freiraumkommunikation für LEO-Satelliten

Hochgeschwindigkeits-Laserkommunikation mit schnellen Kippspiegeln für präzise Strahlsteuerung

Optische Freiraumkommunikation in niedrigen Erdumlaufbahnen: Wegbereiter für die nächste Generation von Satellitennetzwerken

  • Optische Links mit hoher Datenrate für LEO-Konstellationen
  • Präzise Strahlsteuerung für Ausrichtung, Akquisition und Nachführung
  • Ausgelegt für den skalierbaren Einsatz in Satellitenkonstellationen

Anwendungen wie weltweite Internetabdeckung und Erdbeobachtung treiben das rasante Wachstum von LEO-Satellitenkonstellationen voran. Mit zunehmender Größe und Leistungsfähigkeit reicht die herkömmliche RF-Kommunikation nicht mehr aus, um die steigenden Datenvolumina und Leistungsanforderungen zu bewältigen. Satellitennetzwerke der nächsten Generation erfordern hohe Datenraten, geringe Latenz und sichere optische Links zwischen Satelliten. Die optische Freiraumkommunikation (FSOC) erfüllt diese Anforderungen durch Datenübertragung über extrem schmale Laserstrahlen.

Die Aufrechterhaltung optischer Links im Low Earth Orbit (LEO) stellt gleichzeitig eine erhebliche Herausforderung dar. Satelliten bewegen sich mit Geschwindigkeiten von mehreren Kilometern pro Sekunde über Entfernungen von Hunderten bis zu mehreren Tausend Kilometern, was praktisch keinen Spielraum für Fehler lässt. Zuverlässige Laserkommunikation basiert auf präziser Ausrichtung, Akquisition und Nachführung (PAT) und erfordert Systeme, die blitzschnell reagieren und den Strahl während der gesamten Verbindung präzise halten.

Experteneinblicke in die optische Freiraumkommunikation

Unser Podcast befasst sich mit FSOC im LEO und beleuchtet die Herausforderungen bei Ausrichtung, Akquisition und Nachführung (PAT) sowie Technologien für zuverlässige optische Links.

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Zur Realisierung der optischen Kommunikation sind LEO-Satelliten in der Regel mit mehreren optischen Terminals (Transceivern) zum Senden und Empfangen von Lasersignalen ausgestattet. Dieses Setup schafft flexible optische Links zu benachbarten Satelliten und erhöht die Netzwerkzuverlässigkeit. Jeder Transceiver führt eine Grob- und Feinausrichtung des Strahls durch, stellt optische Verbindungen her und kompensiert kontinuierlich Störungen durch Plattformbewegungen und Vibrationen. Schnelle Kippspiegel eignen sich hervorragend dafür und bieten schnelle, präzise und kompakte optische Strahlsteuerung für eine stabile optische Kommunikation.

Schnelle Kippspiegel von PI für optische Freiraumkommunikation

PI verfügt über fundierte Expertise in optischer Freiraumkommunikation im LEO – mit Tausenden schnellen Kippspiegeln in der optischen Satellitenkommunikation im Einsatz.

Je nach Systemarchitektur und Missionsanforderungen setzen wir Standardprodukte oder maßgeschneiderte Lösungen ein. In unserem >> Anwendungsbeispiel zeigen wir, wie unsere Lösungen mit schnellen Kippspiegeln stabile optische Links unter realen Betriebsbedingungen gewährleisten.

In der Praxis kommen die folgenden drei Plattformen mit schnellen Kippspiegeln aus dem PI Portfolio am häufigsten zum Einsatz: >> V‑931, >> S‑335 und >> S‑330. Jede Lösung ist für unterschiedliche Anforderungen an dynamische Performance und Schwenkbereich optimiert (siehe Abb. 1). Dank der Anpassungsmöglichkeiten von PI verschwimmen die Grenzen zwischen herkömmlichen Produkten zunehmend. Anstelle starrer Kategorien bietet PI einen kontinuierlichen Gestaltungsspielraum, in dem jede Lösung präzise auf die Anforderungen der jeweiligen Mission zugeschnitten wird.

Die optische Freiraumkommunikation geht über Intersatellitenlinks (ISL) hinaus und deckt Szenarien wie die Satellit-zu-Boden-Kommunikation ab. Trotz variierender Systemanforderungen teilen alle Anwendungen grundlegende Herausforderungen: Bewegung, Dynamik und Präzision. PI adressiert diese mit einer umfassenden Palette an Bewegungs- und Positionierlösungen, die optische Kommunikation im Weltraum und am Boden unterstützen.

Lassen Sie uns Ihre Anforderungen an optische Kommunikationssysteme besprechen